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Diskussion zu wartungsfreien Löschgeräten in Arbeitsstätten - Druckversion

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- HujerB - 07.12.2018

Ich habe mich gestern mit der Thematik beschäftigt und muss rein aus finanziellen Gründen sagen, dass der konventionelle Feuerlöscher auf 10 Jahre für mich weiterhin das Mittel der Wahl sein wird.
Anschaffungskosten für einen watrungsfreien 10LE-Schaumlöscher für 10 Jahre: 285€
Anschaffung und Wartung eines konventionellen 12LE-Schaumlöscher für 10 Jahre: ~90€

Selbst wenn Anschaffungskosten eines konventionellen 12-LE Schaumlöscher höher liegen sollten, als in unserem Betrieb, glaube ich nicht an die Wirtschaftlichkeit von wartungsfreien Feuerlöschern.



- LED - 07.12.2018

Was der Autor nicht wirklich deutlich erwähnt ist, dass auch für diesen Feuerlöscher eine jährliche Überprüfung der äußeren Bauteile auf technische Mängel und der Druckanzeigen durch unterwiesene Personen (!!) vom Hersteller empfohlen wird!
Ich bin da sehr skeptisch ob mein eigenes Personal die Verantwortung für diese Überprüfung übernehmen würde. Und falls ich dafür wieder eine Fremdfirma benötige stehe ich wieder da wo ich vorher war.
Falls dann Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden müssen, dürfen diese nur durch den Hersteller oder vom Hersteller geschultes Fachpersonal durchgeführt werden da ansonsten die Garantie erlischt.

Ich sehe daher noch keinen Sinn in dem Ganzen.

https://www.prymos.com/images/Betriebsanleitung_PM10_102016.pdf


- Laschinsky - 07.12.2018

Die höheren Investitionen zur Anschaffung der "wartungsfreien Feuerlöscher" rechnen sich i.d.R. nur dann, wenn eine regelmäßige Prüfung der Feuerlöscher aus spezifischen Gründen sehr viel teuer bzw. aufwändiger wäre als normaler Weise.

Zum Hintergrund: Diese "wartungsfreien Feuerlöscher" wurden ursprünglich für den Off-Shore-Bereich entwickelt und genutzt. Hier wäre zur regelmäßigen Prüfung ein Hubschraubertransport entweder des Prüfequipments einschl. Ersatzteile oder andersherum ein Transport aller Feuerlöscher zur Prüfung an Land notwendig. Unter diesen Umständen rechnet sich dann auch die jährliche Sichtprüfung durch eigenes oder fremdes Personal.

Im Wesentlichen sehe ich hier eine reine Kosten-Nutzen-Rechnung, bei der der "Normalanwender" keine Vorteile erwarten kann.