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  Abweichung oder Komplettaustausch wegen Umrüstung von Falz- zu Türtreibriegel
Geschrieben von: PeHa - 07.01.2025, 03:42 PM - Forum: Bauprodukte - Antworten (2)

Ich habe eine Frage zu einer bestehenden Doppelflügeligen T30 RS Holztür, die ein Schreiner vor ca. 5 Jahren gebaut hat.

Das Problem das bei einer Begehung aufgefallen ist ist, dass der Standflügel keine Klinke hat, sondern nur einen Falztreibriegel. Die Tür ist aber nur in ihrer vollen Breite
als Fluchttür als Rettungsweg ausreichend und benötigt daher im Standflügel anstelle des Falztreibriegels einen normalen Türtreibriegel mit Klinke.

Der neue Türtreibriegel passt genau in den Falztreibriegel, es müsste lediglich eine Loch (Durchmesser max. 10mm und eine Bohrtiefe von ca. 2cm ) von der Innenseite des Türblattes bis zum Türtreibriegel in das Holz gebohrt werden. Die Tür würde vom gleichen Schreiner umgebaut werden, er meint aber, dass das ein Problem sein könnte, da er an der Brandschutztür nichts verändern darf. Es müsste nun wegen einem 10mm Loch nun die gesamte Brandschutztür tauscht werden. Das Loch geht ja nicht einmal durch die komplette Holztür, sondern wäre nur auf einer Seite des Türblattes, da wir nur auf einer Seite die Klinke benötigen.

Könnte man das ganze vielleicht mit einer Gefährdungsbeurteilung/Abweichung lösen oder müsste wirklich die gesamte Tür getauscht werden, wegen einem Loch von 10mm Durchmesser und einer tiefe von ca. 2 cm? Die Holztür hat eine gesamte Stärke von ca. 8cm.

Hatte jemand schon einmal so einen Fall?

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  Öffnungen in Gefahrstoffraum
Geschrieben von: - 30.12.2024, 10:28 AM - Forum: Allgemeines - Keine Antworten

Guten Tag,
in einem Sonderbau GK3 wird ein Gefahrstoffraum, welcher an der Außenwand liegt, errichtet. Dieser wird raumabschliessend in F90 ausgeführt.
Es soll zur Belüftung in die Außenwand Lüftungsöffnungen installiert werden.
Frage: gibt es an die Durchführung oder Fassade eine Anforderung, da es an der Außenwand liegt?

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  Einbaukriterien NRWG
Geschrieben von: - 10.12.2024, 10:39 AM - Forum: Vorschriften, Richtlinien und Normen - Antworten (1)

Hallo in die Runde,

bezüglich eines größeren Hallenneubaus müssen zahlreiche Rückkühler - ähnlich Klima-Multisplitt Außeneinheiten - oben auf's Dach gestellt werden. Diese kommen den NRWG-Lichtkuppeln meiner Meinung nach viel zu nah. An einigen Stellen liegt der Abstand zwischen dem Gerät (400 x 1100mm x 1450mm Höhe) im Lichten bis zur Dachöffnung bei < 3,0m.

In der DIN 18232-2 ist lediglich ein Abstand der Lichtkuppeln untereinander von > 4,0m sowie zum Dachrand von min. 5,0m vorgegeben.
Gibt es sonst noch irgendeine Regelung die hierzu Aussagen trifft (VDI, VDS.... )?? Auch bei den Herstellern konnte ich dazu leider nichts finden.
Hier bei FeuerTrutz gibt es auch nur die Abhandlungen zu den PV Anlagen und den daraus resultierenden möglichen Beeinflussungen der NRWG.

Für Eure Unterstützung danke ich im Voraus!

Gruß,
Christian

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  Tür in Krankenhausflur einbauen
Geschrieben von: holpie - 05.12.2024, 01:50 PM - Forum: Bauprojekte und praktische Umsetzung - Antworten (1)

Hallo,

ich habe folgende Frage:
Ist es zulässig in einem Krankenhaus-Stationsflur (mit Patientenzimmern) eine Tür zur Abtrennung einzubauen? Der Flur geht zur einen Seite ins Treppenhaus und zur anderen Seite zum Rettungsbalkon. Die Tür hätte eine Öffnung von 1,25 m Breite. Der Flucht- und Rettungsweg (Stationsflur) würde somit an dieser Stelle stark eingeengt.

Gruß
Holger

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  Brandschutztüren in Brandwänden und Abstände
Geschrieben von: - 17.11.2024, 09:22 AM - Forum: Allgemeines - Antworten (2)

Hallo,
ich habe einen Kunden der sich in eine Lagerhalle eingemietet hat.
Die zwei Units werden durch eine Brandwand getrennt, in der Brandwand sind zwei Brandschutztore die aber außer Betrieb sind.
Der Vermieter meinte die Tore unterliegen keiner Prüfung das sie weil nicht genutzt als Wand zählen.
ist das richtig?

gibt es eine Vorschrift wie groß der Abstand vom Logistikgut zur Brandwand sein muss?

Danke im Vorraus

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  Ansaugrauchmelder virtuelle Brandabschnitte
Geschrieben von: - 14.11.2024, 11:47 AM - Forum: Vorschriften, Richtlinien und Normen - Antworten (1)

Hallo zusammen,

wir haben als Planer die Frage bekommen, ob ein Ansaugrohr mit Ansaugöffnungen einem anderen virtuellen Brandabschnitt mit überwachen darf?

Das Projekt ist eine Lagerhalle mit 11m Deckenhöhe und einer gesamt Fläche von ca. 10.000m².
Die Fläche wurde in 8 virtuelle Brandabschnitte unterteilt und die Auswerteeinheiten wurden in die Abschnitte platziert.
Dennoch sollen einige Rohre einen anderen virtuellen Brandabschnitt überwachen.

Ist das erlaubt oder welche Vorschriften würden es verbieten?

Vielen Dank

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  Lautstärke Alarm: Vorgaben für den Außenbereich?
Geschrieben von: - 17.10.2024, 05:26 PM - Forum: Vorschriften, Richtlinien und Normen - Antworten (1)

Hallo zusammen,
bei einer Evakuierungsübung wurde festgestellt, dass der Alarm im Außenbereich nicht zu hören war. Ich finde aber nur Vorgaben "dB(A)" für innerhalb von Gebäuden. Gibt es Vorgaben für den Außenbereich?

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  Garagenpark - Kleingarage / Mittelgarage? Einzelne Nutzungseinheiten / Gebäudeklasse?
Geschrieben von: concelebration - 08.10.2024, 02:09 PM - Forum: Vorschriften, Richtlinien und Normen - Antworten (3)

Hallo,

ein Bauherr hat in Baden-Württemberg einen Garagenpark genehmigen lassen (vereinfachtes Verfahren) und bereits errichtet.
Laut Genehmigung werden die Garagen in die GK 3 eingestuft.
In den Genehmigungsplänen sind vom Planer feuerhemmende Trennwände (immer 3 Garagen, dann Trennwand) eingetragen, um eine gemeinsame Fläche von 100 qm nicht zu überschreiten (Kriterium Kleingarage).

Es handelt sich um zwei gespiegelte Reihen mit je 12 Garagen, mit einer 10 m breiten Fahrspur (ohne Dach) dazwischen. Errichtet in Holzständerbauweise, alle in sich abgeschlossen, mit eigenem Tor und keiner Verbindung zum Nachbarn.
Eine Reihe hat weniger als 400 m² Gesamtfläche.

Nun stellt sich eher zufällig raus, dass die Wände weder raumabschließend noch im Hinblick auf die Tragfähigkeit feuerhemmend ausgeführt sind (kein DIN-Aufbau, u.a. Dämmung fehlt, Achsabstand zu groß). Es soll Legalität hergestellt werden...

Für mich stellt sich nun zuerst die Frage, wie das Ganze einzustufen ist.
Eigenständige Gebäude sind die einzelnen Garagen nicht.
Sind die einzelnen Garagen aber als Nutzungseinheiten zu werten?
(Im Mietvertrag werden sie explizit als Garagen ausgewiesen, Lagerung, Werkstatt, o. Ä. ist untersagt. Also gibt es keine Aufenthaltsräume.)
Wenn ja, stimmt die GK 3, wenn nein, wären es doch eher zwei Gebäude der GK 1?

Sind Trennwände zwischen den Kleingaragen erforderlich oder dürfen diese beliebig aneinander gereiht werden? (max. 40 m ohne Brandwand)

Bleibt es bei der GK 3 bedeutet das ja für den Bauherrn, dass er jede Wand aufmachen muss und Ständer und Dämmung ergänzen muss...

Freue mich auf Antworten!

Grüße
Conni

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  GK5: Brandwand und Wände des NTR in Holzbauweise
Geschrieben von: - 13.09.2024, 12:56 PM - Forum: Bauprojekte und praktische Umsetzung - Antworten (1)

Hallo zusammen,

ich habe eine Fachfrage für die Holzwürmer unter uns, es geht um den Wunsch der Errichtung von Brandwänden und Wänden des NTR in GK 5 in (gekapselter) Massivholzbauweise (bei einer Aufstockung).

Die aktuelle HolzBauRL fordert ja im Abschnitt 5.3 für diese Wände eindeutig nichtbrennbare Baustoffe. Es muss also eine Abweichung bei der unteren Bauaufsichtsbehörde gestellt werden. Und mir ist auch bewusst, dass es sehr darauf ankommt, wie belesen diese Behörde/Sachbearbeiter/Brandschutzdienststelle im Thema Holzbau/GK5 ist...

Um aber passend (schutzzielorientiert) argumentieren können, suche ich nach den Gründen, wieso genau eigtl. diese Forderung der nichtbrennbaren Baustoffe so explizit in die HolzBauRL 2022 aufgenommen wurde. Weiß zufällig jmd. von welcher Seite und mit welchen Argumenten da gekontert wurde, denn ich schätze, von der Holz- Lobby wurde sicher versucht, diese auch in Holz bauen zu können (was ja auch Sinn macht, wenn eine ganze Aufstockung in Holz gemacht wird und "technisch" gibt es ja auch Massivholzwände, die F90-B+M können).

Und zweite Frage: hat schon jmd. bei einem Projekt solche Wände umgesetzt? Mit welchen Kompensationen oder was waren die Argumente? Meine Idee wäre, einen geprüften Wandaufbau (Brettsperrholz) für F90-B+M als Grundlage zu nehmen und diesen beidseitig darüber hinaus mit je 2x18mm GF zu beplanken. Außerdem haben alle an den NTR angeschlossenen NE eine BGF≤ 200m², was die Löscharbeiten zudem erleichtert.

Ich bin dankbar über jede Rückmeldung,

Grüße

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  Aufschaltung der Brandmeldeanlage/Hausalarmanlage in Hotels
Geschrieben von: PeHa - 05.09.2024, 06:37 AM - Forum: Vorschriften, Richtlinien und Normen - Antworten (2)

Hallo zusammen,

ich habe mal wieder eine Frage zum Thema Hotels und die Aufschaltung der Brandmeldeanlage/Hausalarmanlage zur Feuerwehr.

Laut der Beherbergungsstättenverordnung wird unter § 9 Alarmierungseinrichtungen, Brandmeldeanlagen, Brandfallsteuerung von Aufzügen wird klar beschrieben, was ab 60 Betten gefordert wird. Das Hotel wo sich mir die Frage stellt, hat sogar 300 Betten.

Woher würde die Forderung kommen, dass die Brandmeldeanlage zur Feuerwehr aufgeschaltet werden muss?
Bestimmt das überhaupt eine Norm oder beschließt, die Notwendigkeit der Aufschaltung, der Brandschutznachweisersteller oder die Baubehörde?

Komme aus dem Bundesland "Bayern"

Danke schon mal für die Rückmeldung.



Mit freundliche Grüßen
F.P.

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